Siemens will 500 Millionen Reisekosten sparen

Siemens will 500 Millionen Reisekosten sparen

Siemens will 500 Millionen Reisekosten sparen

Und viele denken, die Digitalisierung beträfe die Hotellerie nicht….

 

Siemens ist sicher einer der größten Reise- und Hotelbucher in Deutschland. 1,8 Milliarden Euro werden nach Unternehmensangaben für Reiseleistungen ausgegeben. Nun sollen schon ab dem nächsten Jahr eine halbe Milliarde Reisekosten gespart werden, schreiben verschiedene Zeitungen und Newsdienste, u.a.  t-online

Für die Hotellerie ist es keine gute Nachricht, leider aber eine zu erwartende. Siemens verlangt von seinen Mitarbeitern zahlreiche Reisen, die durch unternehmensinterne Treffen verursacht werden,  durch Telefon- und Videokonferenzen zu ersetzen. Ein Trend, der nicht nur bei Siemens sichtbar ist.

Die Folge wird, ob es uns jetzt gefällt oder nicht, ein rasant rückläufiges Geschäftsreiseaufkommen sein. Es wird eine Branche, die seit acht Jahren nur Zuwächse kennt und die aktuell kräftig in neue Hotels investiert,  gehörig durcheinanderwirbeln. Zu den Problemen fehlender Fachkräfte gesellen sich dann auch noch die Herausforderungen sinkender Übernachtungszahlen. Diese dürften vor allem Meetings und geschäftliche Übernachtungen betreffen. Eine Prognose zu wagen, ob beispielsweise privat veranlasste Reisen den Ausgleich schaffen, ist schwierig.

 

Doch wie sollte die Hotellerie mit dieser Entwicklung umgehen?

Die Bearbeitung dieser Fragestellungen könnte wichtige Weichenstellungen einleiten:

  • Wie lässt sich die Abhängigkeit vom Geschäftsreisemarkt reduzieren (falls diese besteht)?
  • Welche anderen Segmente lassen sich ausbauen, welche Maßnahmen sind erforderlich?
  • Welche Arten von Meetings lassen sich nicht so einfach gegen Videokonferenzen ersetzen? Wie können wir uns darauf spezialisieren?
  • Wie können wir insgesamt effizienter werden und die hohen Fixkosten reduzieren?
  • Wie üben wir Sogkraft in Zeiten aus, in denen die Nachfrage rückläufig ist.

 

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