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Teil 3 meiner ITB Recherche über die digitalen Helferlein der Hotellerie

Teil 3 meiner ITB Recherche über die digitalen Helferlein der Hotellerie

Neues aus den Softwareschmieden. Ich spreche mit Hotelnetsolutions und dem Upsellguru. Teil 3 meiner ITB Recherche über die digitalen Helferlein der Hotellerie.

 

Was gibt es Neues bei Hotelnetsolutions?

Zunächst mal ein Chapeau für das beste ITB-Catering der besuchten Softwareanbieter.

Die neue Web Booking Engine V5 hat seit Einführung viele Freunde gewonnen. So auch mich… Sie ist responsiv und stellt einen freundlichen und aus Gastsicht intuitiven Verkaufsprozess dar.

Der wichtigste Unterschied zwischen One Page Booking V4 zur V5 ist sicher, dass sich der Verkauf auf die richtige Zimmerauswahl fokussiert und erst dann die passenden Tarife und Angebote angezeigt werden. So kommen auch Arrangements aktiv ins Verkaufsregal.

Nette, neue Funktionen sind:

  • Buchung parken. Ein integriertes „do not leave widget“, das den Gast einlädt, die bis zu diesem Punkt schon erfassten Einstellungen für 24 Stunden „einzufrieren“.
  • Konfettiregen bei Buchungsabschluss.. oder ein anderes nettes Gimmick, das das Hotel selbst einstellen kann.
  • Es lassen sich auch ausgebuchte Zimmer oder Angebote anzeigen.

Und ich freue mich auf einen modernen Look und viel bessere Userfreundlichkeit im Backoffice. Angekündigt für Mai oder Juni diesen Jahres.

 

MICE Booking Quo Vadis?

Leider nicht so überzeugend ist die Entwicklung der MICE Booking Engine. Die Flexibilität im Verkauf mehrtägiger Veranstaltungen lässt sehr zu wünschen übrig und die Usability ist leider nicht überzeugend.

 

Meine Wunschliste an diese MICE Booking Engine:

  1. Die Usability mit der Eintragung der Personenzahlen (hübsch aber viel zu umständlich)
  2. Die Tatsache, dass wir keinen Default für die optimale Bestuhlung pro Raum hinterlegen können, die dann natürlich der Kunde ändern können sollte
  3. Die Tatsache, dass die verfügbare Zimmerzahl nur für nur eine Kategorie angezeigt wird (wir haben vom Standardzimmer sehr häufig nur 2 oder 3 Zimmer verfügbar… die anderen Kategorien haben aber in Summe 40 leere Zimmer). Die meisten Tage kommunizieren wir jetzt dem Veranstaltungsplaner, dass wir pro Tag zwischen 5 und 10 freie Zimmer haben. In Wirklichkeit sind 40 Zimmer frei…
  4. Die fehlende Möglichkeit einen halben Tag plus einen ganzen Tag zu buchen (ist in vielen Seminarhotels die häufigste Buchungsart).
  5. Die blöde Benamung im Back End (bei Raumpflege klickt man auf „Zimmerkategorien“ etc.) zeigt, dass der Fokus von Hotelnetsolutions aktuell nicht hier liegt.

Meetago (Tagungshotel.com) hat Meeting Market von Expedia gekauft (und wie ich erfreut auf der ITB feststellte, die meisten Mitarbeiter von Expedia übernommen). Die daraus resultierende Strategie scheint noch in der Entwicklung zu sein. Mit Spacebase, Meetingsbooker, Meetingpackage und anderen kommen immer mehr „Meetings online buchen“ – Tools und Plattformen in den Markt.

Es ist sehr wünschenswert, dass sich Direktbuchungssoftware für Tagungen und Seminare ebenso gut entwickelt. Vielleicht ist mal ein Anwendermeeting eine gute Idee? Zum Hintergrund steht hier mehr.

 

Mit Upsellguru spielerisch Upsells realisieren

Wie funktioniert eigentlich gekonntes Upselling? „Spielerisch“, davon ist Karl Schmidtner, Managing Director von Upsellguru (www.upsellguru.com) überzeugt. Nach seinen Angaben nutzen bereits 250 Hotels diese Software für gekonntes Upselling.

Also, so geht es: Upsellguru braucht eine Schnittstelle zur Hotelsoftware. Damit ist folgendes möglich: Upsellguro kommt an die Adressen der bald anreisenden Gäste und weiß, an welchen Tagen, welche Zimmerkategorien verfügbar sind. Nun erhalten die Gäste per E-Mail die Einladung ein Angebot für ein Upgrade abzugeben. Was würden Sie für eine bessere Zimmerkategorie bezahlen? Der Hotelier kann dieses Angebot ablehnen oder annehmen. Zusätzlich können in dieser Pre-Stay-Mail weitere Zusatzleistungen zum Festpreis angeboten werden.

Die Kosten für die Nutzung von Upsellguru sind vertriebsfreundlich,  es besteht kaum ein  Risiko für die Hotels, da:

  • 15% Kommission auf den zusätzlich erzielten Umsatz anfallen,
  • Eine Setup Gebühr von 250€ ist nicht im Voraus zu zahlen, sondern erst, wenn mindestens 250€ Umsatz über Upsellguru generiert wurden.
  • Die Nutzung ist monatlich kündbar

Das größte Kostenrisiko entsteht vor allem durch die (meistens viel zu teuren) Schnittstellen zur Hotelsoftware. Und: auch der Upsellguru muss aktiv vom E-Commerce-Team betreut werden.

 

Eine informative ITB liegt hinter mir. Ich hatte auch noch sehr interessante Gespräche mit dem Property Management der Clock Software, Guestline und Protel. Dazu in Kürze mehr.

 

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